Empfohlene Packliste – Teil 2: Ausrüstungsergänzung

10. April 2008 at 4:58 (Festivalguide) (, , , , , )

Dies sind nur Ideen – die Packliste sollte natürlich den geplanten Speisen angepaßt werden. ;)
Ganz allgemein kann man zwischen verschieden Typen von Ausrüstung unterscheiden.

Bekleidung
Campingbedarf
Lebensmittel / Getränke
Gruppenausrüstung
und Sonstiges

<<< Hier kommen irgendwann mal die Listen hin >>>

Nachdem man nun ungefähr weiss, was man selbst mitnimmt, ist noch die Frage zu klären was man sonst noch so an Zeugs mitschleppen könnte, um das Leben auf dem Campingplatz angenehmer zu gestalten. Unter Gruppenausrüstung führe ich nun auf, was für alle von Nutzen ist und (im Regelfall) nur einmal pro Gruppe benötigt wird (logisch: daher der Name).

Generator:
Wer einen Stromgenerator sei eigen nennt kann viele kleine nützliche Dinge betreiben, ohne die man als Großstädter kaum noch auskommt. Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Stereoanlage, Ladegerät für´s Handy usw. Ausserdem erntet man mit so einem Presigé-Objekt auch jede Menge neidische Blicke. Und die geselligsten Runden bilden sich meistens dort, wo es Musik und kühle Getänke gibt… )
Die kleinsten Modelle mit 2-Takt-Motor gibt es mittlerweile für etwa 200 Euro. Dafür bekommt man Geräte die etwas 20 kg wiegen und bei einem Verbrauch von etwa 0,7 Litern Benzin pro Stunde 650 Watt Leistung liefern. Das reicht für eine kleine Stereoanlage, Kühlschrank und elektrisches Licht. Ansonsten muss man schauen wie wie Leistungsaufnamhe der geräte ist, die man sonst noch gerne mitnehmen würde. Nicht vergessen genügend Benzin mitzunehmen. Oder ggf. auf der Hinfahrt an günstigen Tankstellen Boxenstops machen und dort die Kanister auffüllen. Geht man von 14 Betriebstunden pro Tag und 5 tagen aus, kommt man schon auf einen Verbrauch von 49 Litern. Und ob man die vorher kalkulierte Laufzeit auch einhält weiss man auch nicht. Es kann bei grossen Gruppen auch durchaus passieren, dass rund um die Uhr irgendwer am Zelt ist und Musik hören will und der Generator somit fast ununterbrochen läuft. Also nicht vergessen gebügend Kanister mitzunehmen! Ach ja: Ich gelobe auf den kommenden Festivials einen höheren Literverbrauch (allerdings Bier) als mein Generator zu haben! -)

Pavillon:
Die ideale Möglichkeit sich vor der Sonne zu schützen. Zudem ist der Aufbau schon das erste lustige Highlight eines Festivals – vor allem wenn man sich keine Kopie des Aufbauplans gemacht hat und das Original mittlerweile im harten Festival-Einsatz irgendwo in weiter Ferne verschollen ist. Ersatzweise reicht auch eine Abdeckplane die man entsprechend aufspannt. Zum Beispiel mit dem Gestänge eines alten Hauszelt oder mit Ästen und Schnüren.

Grill und Holzkohle:
Auch beim Grillen braucht eigentlich nicht jeder seinen eigenen. Ich bevorzuge die massiven Grillfäßer, da sie durch die Belüftung von unten schnell aufheizen und anschließen bei geschlossener Lüftung recht lange die Wärme halten. Die 5-Euro-Grills aus dem Supermarkt brauchen leicht doppelt so lange bis man das erste Grillgut drauf werfen kann.

Stereoanlage mit Boxen:
Richtig dimensoniert kommen alle im Umkreis von 30 Metern mit einer Anlage aus. Aber das kommt immer auf die Nachbarn an. Ein kompaktes Radio mit Kasettenteil kann man eigentlich vergessen wenn auf dem Campingplatz Nachbarn mit Generator hat. Dann hört man davor garnichts mehr. Auf dem With-Full-Force-Festival wurde ich von solchen Kasetten_Radio-Besitzern gebeten mein Auto-Radio (40 Watt glaub ichi) auszumachen da deren Gruppe in 30 Metern Abstand mit rund 10 Personen um besagtes Radio herumsaß und nichts davon hören konnte. Merke: Was in einem Zimmer noch gut und laut ist, ist das zwangsläufig nicht auch im Freien. Und schon garnicht, wenn dort viele anderere Geräuschquellen auftreten.

Link zum ersten Teil: Packliste Teil 1

Permalink 1 Kommentar

Campingausrüstung – ein Vorschlag (Packliste – Teil 1)

9. April 2008 at 8:35 (Festivalguide) (, , , )

Hier eine Liste mit Campingausrüstung für den Festivalbesucher. unterteilt habe ich das ganze in drei Kategorien. Die erste stellt die Grundausrüstung da. Die weiteren Kategorien bauen darauf auf und ergänzen die Ausrüstung. Zusätzlöich habe ich noch den Block der sogeannten Gruppenausrüstung aufgeführt. Darin finden sich Gegenstände die für in einer Gruppe nur einmal vorhanden zu sein brauchen.

Grundausstattung (z. B. für Rucksack-Reisende):

  • Rucksack
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser mit Dosenöffner
  • Regenjacke
  • Regenhose
  • wasserfestes Schuhwerk
  • Hose, T-Shirts, Unterwäsche und Socken zum Wechseln
  • Zahnputzzeug
  • Seife
  • Handtuch
  • Teller
  • Becher / Tasse
  • Eßbesteck
  • Zelt
  • Taschenlampe
  • Ticket!
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutzcreme
  • Pflaster
  • persönliche medikamente
  • Gehörschutz
  • Papiertaschentücher
  • Klopapier
  • Proviant und Getränke

Grob geschätzt sind das rund bis 15 kg. Dazu kommen dann noch die Verpflegung und die Getränke für die Zeit – was auch nochmal rund 10 bis 20 kg ergeben könnte. Das ist eigentlich das wichtigste was man dabei haben sollte um mal ein paar Tage zu überstehen. Wer vor Ort etwas mehr Geld ausgeben will, kann Gewicht sparen und sich vor Ort bei den Imbißbuden ernähren. Dann sollte man aber 15 bis 20 Euro am Tag für Speisen einplanen – wenn man ein guter Esser ist.

Die oben stehende Liste stellt meiner Auffassung nach die Grundausstattung da. Viele weitere nützliche Utensilien werde ich noch vorstellen. )

Einen guten Tipp habe ich aus einem Buch von Rüdiger Nehberg entnommen (leider liegt mir der Titel nicht vor… ). Darin heisst es sinngemäß: „Breite alles was Du mitnehmen willst vor Dir aus und teile alles in drei Häufchen. Auf den ersten alles was überlebenswichtig ist. Den zweiten was nicht so wichtig ist und den dritten was eher unwichtig ist. Wenn Du das erledigt hast packst Du nur den ersten Haufen ein und der Rest bleibt zuhause“.
Ich finde das ist eine gute Methode wenn man mit wenig Gepäck reisen will. )

Gerade der Aspekt Proviant und Getränke fällt sehr ins Gewicht. Bei 2 Litern Wasser pro Tag und 5 Tage Festival wären das bereits 10 Liter und somit 10 kg Gewicht. Und wer trinkt da nur Wasser?

erweiterte Ausstattung:

  • Grill
  • Grillkohle
  • Klappspaten
  • Klapptstuhl (ein Anglerstuhl mit Dosenhalter hat sich als ideal herausgestellt – den kann man auch hervorragend nutzen, wenn man sich für Müllpfand und Festivalbänder anstellt)
  • Klapptisch
  • Fotoapparat
  • Pavillon
  • Campingleuchte

Luxus:

  • Stromgenerator (idealerweise Diesel)
  • Musikanlage
  • Beleuchtung
  • Kühlschrank

Da es bei solchen Menschenmassen leider auch vorkommt, dass Langfinger ihr Unwesen treiben, sollte man nicht unbedingt die neuste und teuerste Ausrüstung dabei haben. Ich bin bisher zweimal mit Anglerstuhl angereist, welcher dann irgendwann verschwunden war.

Link: Fortsetzung der Packliste – Teil 2

Permalink 1 Kommentar