Rock am Ring 2008 bereits seit einem Monat ausverkauft

16. April 2008 at 8:56 (rock am ring) (, , , )

Beim durchsehen von ältern Newslettern bin ich gerade darauf gestoßen, das Rock am Ring 2008 bereits seit März ausverkauft. Alle 85.000 Tickets haben also interessierte Abnehmer gefunden. Rock im Park brachte es bis dato auf 42.500 verkaufte Karten.

Die neusten zugesagten Acts sind Neuzugänge sind unter anderem The Offspring, Manic Street Preachers, Eagles Of Death Metal und Paramore.

Nachtrag: Im newsletter vom 09. April wird gemeldet, dass für Nürnberg (also Rock im Park) noch 10.000 Tickets zur Verfügung stehen.

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Anreise

15. April 2008 at 6:04 (Festivalguide) (, , )

Fahrgemeinschaften sind Pflicht, wenn man mit mehreren Leuten zu einem Festival will. Abgesehen davon, dass man bei den heutigen Benzinpreisen schon was spart, ist eine Fahrt ja auch eher langweilig, wenn man allein im Auto sitzt.

Vielleicht kann ja jemand aus der Gruppe einen VW Bus, Ford Transit oder ähnliches legal (!) organisieren.
Sollte man wider erwarten Plätze frei haben, soltle man sie für andere Festivalbegeisterte anbeiten. Auf den Internetseiten von einigen Festivals gibt es extra Mitfahrbörsen. So freut sich ein weiterer Teilnehmer eine günstigere Fahrgelegenheit als die Eisenbahn zu haben und man selbst kann seine Fahrtkosten teilen – ein Gewinn für beide finde ich. Und mal ehrlich: wer will schon wirklich mit der Bahn anreisen???

Reisen mit Studenten (=Satire?)
Wer noch nie mit Studenten verreist ist, wird einige Besonderheiten feststellen. Viele wollen entweder möglichst viel schalfen oder beschäftigt und unterhalten werden. Gut wer da schon vorgesorgt hat. Und sei es einfach, indem man sie bei der Nahrungszubereitung einbindet. Das lenkt ab und ist zudem gesellig! Auch andere kleine Aufgaben lenken ab. Sollten aber je nach Tageszeit nicht allzu anspruchsvoll und auch nicht anstregend sein. Auf der Fahr lassen sich viele Studenten auch einfach mit einem Bier ruhigstellen. Je nach Fahrtdauer sollten dann aber genügend Pinkelpausen einkalkuliert werden. )

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Doku auf DMAX: Wahnsinn Wacken – Ein Dorf im Heavy Metal Fieber

11. April 2008 at 4:37 (wacken) (, , , , , )

Gestern abend habe ich mir eine von DMAX ausgestrahlte Doku, die mir aufgezeichnet habe, angescheschaut: Wahnsinn Wacken – Ein Dorf im Heavy Metal Fieber. Hier erhält man mal einen Einblick, wie das Wacken Open Air Festival organisiert wird und was für eine Arbeit eigentlich dahinter steckt um den Besuchern ein einmaliges Erlebnis zu bieten.

Überrascht war ich von Bauer Uwe Trede, dem Eigentümer des Grundstücks. Er selber scheint Kultstatus zu genießen.

Wie nicht anders zu erwarten, war das Dorf Wacken voller Metalheads und die Supermärkte machen an dem Wochenende wohl mehr Umsatz als im ganzen Rest des Jahres. :) Der traditionelle Auftritt der Feuerwehrkapelle von Wacken am Vortag der Festivaleröffnung scheint ja nun schon seit Jahren zum festen Ritual zu gehören. Erschreckend nur die Staus rund um Wacken – bis zu 20 km standen die Besucher mit ihren Autos in den Schlangen – erinnert mich an With Full Force 2002, wo wir damals mindestens 8 Stunden im Stau standen, weil alle Fahrzeuge ausgiebig auf Glas kontrolliert wurden.

Alles in allem ein gelungener Beitrag. Warum gibt es solche Dokus eigentlich nicht öfters?

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Empfohlene Packliste – Teil 2: Ausrüstungsergänzung

10. April 2008 at 4:58 (Festivalguide) (, , , , , )

Dies sind nur Ideen – die Packliste sollte natürlich den geplanten Speisen angepaßt werden. ;)
Ganz allgemein kann man zwischen verschieden Typen von Ausrüstung unterscheiden.

Bekleidung
Campingbedarf
Lebensmittel / Getränke
Gruppenausrüstung
und Sonstiges

<<< Hier kommen irgendwann mal die Listen hin >>>

Nachdem man nun ungefähr weiss, was man selbst mitnimmt, ist noch die Frage zu klären was man sonst noch so an Zeugs mitschleppen könnte, um das Leben auf dem Campingplatz angenehmer zu gestalten. Unter Gruppenausrüstung führe ich nun auf, was für alle von Nutzen ist und (im Regelfall) nur einmal pro Gruppe benötigt wird (logisch: daher der Name).

Generator:
Wer einen Stromgenerator sei eigen nennt kann viele kleine nützliche Dinge betreiben, ohne die man als Großstädter kaum noch auskommt. Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Stereoanlage, Ladegerät für´s Handy usw. Ausserdem erntet man mit so einem Presigé-Objekt auch jede Menge neidische Blicke. Und die geselligsten Runden bilden sich meistens dort, wo es Musik und kühle Getänke gibt… )
Die kleinsten Modelle mit 2-Takt-Motor gibt es mittlerweile für etwa 200 Euro. Dafür bekommt man Geräte die etwas 20 kg wiegen und bei einem Verbrauch von etwa 0,7 Litern Benzin pro Stunde 650 Watt Leistung liefern. Das reicht für eine kleine Stereoanlage, Kühlschrank und elektrisches Licht. Ansonsten muss man schauen wie wie Leistungsaufnamhe der geräte ist, die man sonst noch gerne mitnehmen würde. Nicht vergessen genügend Benzin mitzunehmen. Oder ggf. auf der Hinfahrt an günstigen Tankstellen Boxenstops machen und dort die Kanister auffüllen. Geht man von 14 Betriebstunden pro Tag und 5 tagen aus, kommt man schon auf einen Verbrauch von 49 Litern. Und ob man die vorher kalkulierte Laufzeit auch einhält weiss man auch nicht. Es kann bei grossen Gruppen auch durchaus passieren, dass rund um die Uhr irgendwer am Zelt ist und Musik hören will und der Generator somit fast ununterbrochen läuft. Also nicht vergessen gebügend Kanister mitzunehmen! Ach ja: Ich gelobe auf den kommenden Festivials einen höheren Literverbrauch (allerdings Bier) als mein Generator zu haben! -)

Pavillon:
Die ideale Möglichkeit sich vor der Sonne zu schützen. Zudem ist der Aufbau schon das erste lustige Highlight eines Festivals – vor allem wenn man sich keine Kopie des Aufbauplans gemacht hat und das Original mittlerweile im harten Festival-Einsatz irgendwo in weiter Ferne verschollen ist. Ersatzweise reicht auch eine Abdeckplane die man entsprechend aufspannt. Zum Beispiel mit dem Gestänge eines alten Hauszelt oder mit Ästen und Schnüren.

Grill und Holzkohle:
Auch beim Grillen braucht eigentlich nicht jeder seinen eigenen. Ich bevorzuge die massiven Grillfäßer, da sie durch die Belüftung von unten schnell aufheizen und anschließen bei geschlossener Lüftung recht lange die Wärme halten. Die 5-Euro-Grills aus dem Supermarkt brauchen leicht doppelt so lange bis man das erste Grillgut drauf werfen kann.

Stereoanlage mit Boxen:
Richtig dimensoniert kommen alle im Umkreis von 30 Metern mit einer Anlage aus. Aber das kommt immer auf die Nachbarn an. Ein kompaktes Radio mit Kasettenteil kann man eigentlich vergessen wenn auf dem Campingplatz Nachbarn mit Generator hat. Dann hört man davor garnichts mehr. Auf dem With-Full-Force-Festival wurde ich von solchen Kasetten_Radio-Besitzern gebeten mein Auto-Radio (40 Watt glaub ichi) auszumachen da deren Gruppe in 30 Metern Abstand mit rund 10 Personen um besagtes Radio herumsaß und nichts davon hören konnte. Merke: Was in einem Zimmer noch gut und laut ist, ist das zwangsläufig nicht auch im Freien. Und schon garnicht, wenn dort viele anderere Geräuschquellen auftreten.

Link zum ersten Teil: Packliste Teil 1

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Eine Tasse frischen Kaffee – ohne Instantpulver und ohne Filter!

9. April 2008 at 5:54 (Festivalkochbuch) (, , )

Auch auf einem Festival will man ja nicht auf einen guten Kaffee verzichten um morgens wieder in Schwung zu kommen. Wer Instant nicht mag (was ja veständlcih ist bei dem Geschmack) kann sich auch eine einzelne Tasse Kaffee machen – und das auch ohne Filter.
Dazu einfach einen kräftigen Läffel Kaffeemehl in eine Tasse geben und mit heissem Wasser aufgießen. Das Kaffeemehl wird sich nun an der Oberfläche absetzen. Nun gut umrühren, bis kein Kaffeemehl mehr zu sehen ist. Das ganze läßt man nun 5 bis 10 Minuten stehen. In dieser Zeit wird sich das Kaffeepulver am Grund absetzen und man kann den Kaffee trinken ohne nennenswerte Mengen von Pulver mitzutrinken. Wenn man sich einmal dran gewöhnt hat ist das eine praktische Methode für unterwegs – und der Geschmack ist deutlich besser und intensiver las von Instantkaffee.

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