Dies sind nur Ideen – die Packliste sollte natürlich den geplanten Speisen angepaßt werden. ![]()
Ganz allgemein kann man zwischen verschieden Typen von Ausrüstung unterscheiden.
Bekleidung
Campingbedarf
Lebensmittel / Getränke
Gruppenausrüstung
und Sonstiges
<<< Hier kommen irgendwann mal die Listen hin >>>
Nachdem man nun ungefähr weiss, was man selbst mitnimmt, ist noch die Frage zu klären was man sonst noch so an Zeugs mitschleppen könnte, um das Leben auf dem Campingplatz angenehmer zu gestalten. Unter Gruppenausrüstung führe ich nun auf, was für alle von Nutzen ist und (im Regelfall) nur einmal pro Gruppe benötigt wird (logisch: daher der Name).
Generator:
Wer einen Stromgenerator sei eigen nennt kann viele kleine nützliche Dinge betreiben, ohne die man als Großstädter kaum noch auskommt. Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Stereoanlage, Ladegerät für´s Handy usw. Ausserdem erntet man mit so einem Presigé-Objekt auch jede Menge neidische Blicke. Und die geselligsten Runden bilden sich meistens dort, wo es Musik und kühle Getänke gibt… ![]()
Die kleinsten Modelle mit 2-Takt-Motor gibt es mittlerweile für etwa 200 Euro. Dafür bekommt man Geräte die etwas 20 kg wiegen und bei einem Verbrauch von etwa 0,7 Litern Benzin pro Stunde 650 Watt Leistung liefern. Das reicht für eine kleine Stereoanlage, Kühlschrank und elektrisches Licht. Ansonsten muss man schauen wie wie Leistungsaufnamhe der geräte ist, die man sonst noch gerne mitnehmen würde. Nicht vergessen genügend Benzin mitzunehmen. Oder ggf. auf der Hinfahrt an günstigen Tankstellen Boxenstops machen und dort die Kanister auffüllen. Geht man von 14 Betriebstunden pro Tag und 5 tagen aus, kommt man schon auf einen Verbrauch von 49 Litern. Und ob man die vorher kalkulierte Laufzeit auch einhält weiss man auch nicht. Es kann bei grossen Gruppen auch durchaus passieren, dass rund um die Uhr irgendwer am Zelt ist und Musik hören will und der Generator somit fast ununterbrochen läuft. Also nicht vergessen gebügend Kanister mitzunehmen! Ach ja: Ich gelobe auf den kommenden Festivials einen höheren Literverbrauch (allerdings Bier) als mein Generator zu haben! ![]()
Pavillon:
Die ideale Möglichkeit sich vor der Sonne zu schützen. Zudem ist der Aufbau schon das erste lustige Highlight eines Festivals – vor allem wenn man sich keine Kopie des Aufbauplans gemacht hat und das Original mittlerweile im harten Festival-Einsatz irgendwo in weiter Ferne verschollen ist. Ersatzweise reicht auch eine Abdeckplane die man entsprechend aufspannt. Zum Beispiel mit dem Gestänge eines alten Hauszelt oder mit Ästen und Schnüren.
Grill und Holzkohle:
Auch beim Grillen braucht eigentlich nicht jeder seinen eigenen. Ich bevorzuge die massiven Grillfäßer, da sie durch die Belüftung von unten schnell aufheizen und anschließen bei geschlossener Lüftung recht lange die Wärme halten. Die 5-Euro-Grills aus dem Supermarkt brauchen leicht doppelt so lange bis man das erste Grillgut drauf werfen kann.
Stereoanlage mit Boxen:
Richtig dimensoniert kommen alle im Umkreis von 30 Metern mit einer Anlage aus. Aber das kommt immer auf die Nachbarn an. Ein kompaktes Radio mit Kasettenteil kann man eigentlich vergessen wenn auf dem Campingplatz Nachbarn mit Generator hat. Dann hört man davor garnichts mehr. Auf dem With-Full-Force-Festival wurde ich von solchen Kasetten_Radio-Besitzern gebeten mein Auto-Radio (40 Watt glaub ichi) auszumachen da deren Gruppe in 30 Metern Abstand mit rund 10 Personen um besagtes Radio herumsaß und nichts davon hören konnte. Merke: Was in einem Zimmer noch gut und laut ist, ist das zwangsläufig nicht auch im Freien. Und schon garnicht, wenn dort viele anderere Geräuschquellen auftreten.
Link zum ersten Teil: Packliste Teil 1